OpenOffice 3.0
Mittlerweile ist Oo3 raus, der zuständige Indianer aber gibt starke Rauchzeichen. Daher gibt es hier kurz die Mirrors der TU Braunschweig, Chemnitz und Aachen für die localized .de Versionen. Die en_US hängen dort natürlich auch rum.
Neue Angriffe und Awstats
Angesichts eines wirklich sensibilisierenden Artikels auf heise security zu neuartigen Angriffsmöglichkeiten im Web, schaute ich mich kurz auf dem eigenen Server um und siehe da, nicht alle Pakete, die es verdienen stehen auch im volatile pool. Die Distro bot mir damals Awstats nur in der Version 6.5, die apt immer noch als aktuell markiert, dabei aber schon längst veraltet ist. Selbst die aktuelle stabile Version 6.8 ermöglicht laut Awstats-Website XSS Attacken. Nur schade, dass die 6.9 beta nicht so wirklich mag:
Global symbol "$pagecode" requires explicit package name at /usr/local/awstats/wwwroot/cgi-bin/awstats.pl line 556.
Execution of /usr/local/awstats/wwwroot/cgi-bin/awstats.pl aborted due to compilation errors.
Dann muss es eben erst einmal die 6.8 sein und los gehts etwas HOWTO-artig:
machine:/tmp# wget http://prdownloads.sourceforge.net/awstats/awstats-6.8.tar.gz && tar -xzf awstats-6.8.tar.gz
Erst holen und entpacken,
machine:/tmp# mv awstats-6.8 /usr/local/awstats
das Ganze an den richtigen Platz verschieben, da sonst das configure Script meckert und besagtes script ausführen:
machine:/tmp# cd /usr/local/awstats/tools
machine:/usr/local/awstats/tools# ./awstats_configure.pl
Dabei gibt es eigentlich keine Probleme. Beim Upgrade von 6.5 auf 6.8 mag awstats allerdings gern andere aliases in der apache2.conf stehen haben. Da müsst Ihr einfach mal überprüfen ob das alles noch klappt. Da ich meine vorherige Version gepurged hatte, waren natürlich die alten db-files aus /var/lib/awstats verschwunden, was aber recht schnell, zumindest für den zurückliegenden Monat mit
machine:/usr/local/awstats/tools# perl awstats_updateall.pl now
zu beheben ist.
Die Turbulenzen um die UBS ...
... sind Gegenstand einer Dokumentation des schweizer Fernsehens. Der (auch zum Lernen des schweizerischen Deutsch geeignete) rund einstündige Film beschäftigt sich mit der 2004 begonnenen Entwicklung hin zu Investitionen im US Subprime-Immobilienmarkt ohne hinreichendes Risikomanagement. Wie genau und durch welche Entwicklungen solche Investments getätigt wurden, zeigt youtube hier:
Insgesamt ist dieses Engagement in komplexe Wertpapiere natürlich kein Phänomen der UBS allein, doch im Gegensatz zu Lehman Brothers oder der pessimistischen Morgan Stanley ist der schweizer Riese schon wieder auf dem Weg zu Gewinnen, wahrscheinlich weil momentan aus Fehlern gelernt wurde.
Landtagswahl in Bayern - Klappe die Zweite
Heute, eine Woche später, gibt es nun die Ergebnisse und siehe da: Menschen sind doch lernfähig. Die CSU bekommt eine historische Klatsche verpasst, was natürlich nicht hauptsächlich an diesen Post gelegen haben mag, nicht einmal zwingend am in Deckung gebliebenen Michael Glos. Vielmehr scheinen die Stammwähler als Spezies langsam auszusterben und die Mehrheiten werden, ob dieser Tehdenz zu Themen- bzw. Personenwahlen, flexibel. Dazu macht sich in Anbetracht einer Wahlbeteiligung von gerade runden 60 Prozent der Unmut in Bezug auf ein "Weiter so!" breit. Und genau das ist gut so, denn so geht es insbesondere hinsichtlich einer nachhaltigen Umweltpolitik eben nicht und schon gar nicht weiter!
Um die Tradition des energiewirtschaftlichen Sonntagswortes langsam zu festigen, geht es vom Süden in den Norden der Republik und den Telepolis Beitrag "Überflüssige Kohle" gleich mit. Eine schöne Woche!
